„24-Stunden-Pflege“ ist keine Privatsache!
Broschüre / Flyer07. Oktober 2025
Datei herunterladenFallsammlung zu den Arbeitsbedingungen in der häuslichen Betreuung
Viele ältere Menschen und Pflegebedürftige wünschen sich, in ihrer vertrauten Umgebung sicher und selbstbestimmt zu leben. Ihre Ressourcen sind jedoch begrenzt und auch ihre Angehörigen sind oft nicht in der Lage, die Pflege vollständig zu übernehmen. Daher suchen Betroffene zunehmend nach externen Unterstützungsangeboten.
Ein häufig genutztes Modell ist die sogenannte 24-Stunden-Betreuung. Seitens der Anbieter wird dabei der Eindruck vermittelt, dass das Betreuungspersonal jederzeit verfügbar ist – und das zu vergleichsweise niedrigen Kosten. Was hier im Verborgenen bleibt: Die Umsetzung dieses Versprechens geht in der Regel mit Missständen wie Verstößen gegen arbeitsrechtliche Vorgaben und mit prekären Arbeitsbedingungen für die häuslichen Betreuer*innen einher. Dadurch verschlechtern sich auch die Versorgungsqualität und -sicherheit.
Als Beratungsnetzwerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) setzen wir uns bei Faire Mobilität für den Schutz von Arbeitnehmerrechten und eine gerechte Behandlung von häuslichen Betreuer*innen ein, die überwiegend aus dem Ausland (vor allem aus Osteuropa) angeworben werden. Die vorliegende Publikation trägt dazu bei, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen besser zu verstehen. Anhand von 17 Fallbeispielen aus der Beratungsarbeit werden typische Problemlagen aufgezeigt, die etwa durch intransparente oder rechtswidrige Vertragsgestaltungen, irreguläre Beschäftigungsverhältnisse oder die Scheinselbstständigkeit der Betreuer*innen entstehen.
07. Oktober 2025
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