Deutscher Gewerkschaftsbund

09.08.2016
Diskussion

Fachgespräch Deutsche Fleischindustrie: Entsendung – Werkverträge – Arbeitsbedingungen

08. September 2016

Wie sind die Arbeitsbedingungen in der deutschen Fleischindustrie? Gibt es eine Verbesserung? Und welche Rolle hat dabei die Selbstverpflichtungserklärung der Fleischwirtschaft gespielt? Über diese Frage diskutierten am 9. September bei der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin auf Einladung von „Faire Mobilität“ und dem DGB-Bundesvorstand, rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Bundesverwaltung, Politik, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden beim Fachgespräch DEUTSCHE FLEISCHINDUSTRIE: ENTSENDUNG – WERKVERTRÄGE – ARBEITSBEDINGUNGEN.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes, waren fünf Experten geladen, die Fragestellung aus Ihrer Perspektive in kurzen Statements erläuterten: Dr. Oliver Schmolke, Abteilungsleiter, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jörn Böttcher, Unterabteilungsleiter Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Michael Andritzky, Geschäftsführer des Verbandes der Ernährungswirtschaft Niedersachsen –Bremen – Sachsen-Anhalt,  Torsten Isernhagen, Vorsitzender Konzernbetriebsrat, VION Food North GmbH und Bernd Maiweg, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Die anschließende Diskussion war erwartungsgemäß kontrovers. Eine Beraterin von Faire Mobilität sagte am Ende: „Es hat sich was getan in der Fleischindustrie aber wir dürfen nicht vergessen, wir kommen da von ganz unten und es wird noch ein langer Weg, bis wir von vernünftigen Arbeitsverhältnissen sprechen werden.“

 


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Neben der Beratung von Arbeitnehmenden, sind sie im engen Kontakt mit verschiedenen Akteuren in ihren Ländern und in den Empfängerländern, um Probleme zu lösen, sich über Gesetze und Vorschriften auszutauschen, Kontakte zu vermitteln, sich zu vernetzen und einen fairen, europäischen Arbeitsmarkt voran zu bringen.

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