Deutscher Gewerkschaftsbund

Konferenz "Eine rechtssichere Grundlage für die 24-Stunden-Betreuung". Wie soll sie gestaltet werden?

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Konferenz 24 Stunden Betreuung am 31.05.2022

Faire Mobilität

Rund drei Millionen pflegebedürftige Menschen werden in Deutschland zu Hause versorgt, vielfach mit Unterstützung von bis zu 600.000 Betreuer*innen aus Osteuropa. Die meisten von ihnen kommen aus Polen aber auch aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder Kroatien. Sie sind inzwischen ein wichtiger Teil des Versorgungssystems der alternden Gesellschaft in Deutschland. Das Versprechen der Agenturen einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung hat für die Betreuer*innen überlange Arbeitszeiten zur Folge, die in aller Regel nicht vollständig bezahlt werden. Die Beschäftigungsmodelle missachten geltende Arbeitszeitregelungen und unterlaufen den gesetzlichen Mindestlohn.

Diese prekären Arbeitsbedingungen, oft unzureichende Vorbereitung auf die bevorstehende Betreuungssituation, mangelnde Freizeit gepaart mit der meist vollständigen Isolation, führen nicht selten zur Überforderung der Betreuer*innen. Im Koalitionsvertrag kündigte die Bundesregierung an, die sogenannte 24-Stunden-Pflege rechtssicher gestalten zu wollen.


Die Fachkonferenz geht der Frage nach, wie diese rechtssichere Grundlage aussehen kann. Neben einem Blick auf Beschäftigungsmodelle, die in der Schweiz und Österreich angewendet werden, wird mit Gewerkschaften, Politik und Wissenschaft über mögliche Gestaltungsoptionen für die Situation in Deutschland diskutiert.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Präsenzkonferenz  die in den Pausen Raum für Diskussionen und Austausch bietet. Eine digitale Teilnahme wird ebenfalls ermöglicht.

Wir bitten um Anmeldung an anmeldung@faire-mobilitaet.de bis 24. Mai 2022


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