Deutscher Gewerkschaftsbund

24.06.2013
FAZ
Staats­an­walt­schaft er­mit­telt we­gen Ar­beits­be­din­gun­gen auf Schlacht­hö­fen
Bundesweite Razzia
von Jan Grossarth
Rumänen, Ungarn oder Bulgaren zerlegen als Akkordarbeiter im Schichtbetrieb auf deutschen Schlachthöfen Fleisch. Und bekommen dafür fast nichts. Bekannt ist das schon lange. Jetzt bestätigt die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf, dass sie gegen ein Firmengeflecht von zwei Dutzend Unternehmen ermittelt.
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23.06.2013
Stuttgarter Zeitung
Deut­sches Lohn­dum­ping är­gert die Nach­barn
Fleischverarbeitung in Deutschland
von Matthias Schiermeyer
Exakt 1347 Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten waren 2012 im Bereich Schlachten und Fleischverarbeitung tätig – nur 31 mehr als zwei Jahre zuvor. Auch der Personalbestand stagniert:
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21.06.2013
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Mi­nis­ter Schnei­der: Un­ter­neh­men, die Lohn­dum­ping über Werk­ver­trä­ge be­trei­ben, ha­ben kei­ne Exis­tenz­be­rech­ti­gung am Markt
Klare Worte bei der Landesbezirkskonferenz der NGG in Oberhausen
Reinigungskräfte, die in Nobelhotels über Werkverträge für einen Hungerlohn pro Zimmer im Akkord arbeiten, Schlachter, die im Zuge der Arbeitnehmerfreizügigkeit aus Ost- und Südosteuropa in Fabriken bei uns zu Tagelöhner-Bedingungen angestellt sind und bei Bedarf kurzerhand ausgetauscht werden
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21.06.2013
EVG
EVG un­ter­stützt Kampf ge­gen Lohn­dum­ping
Die EU-Kommission plant offenbar einen weiteren Angriff auf die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Gut versteckt diesmal in der „Änderung der Durchsetzungsrichtlinie zur Entsenderichtlinie“, die derzeit vom Europäischen Parlament beraten wird. Damit würde nach Einschätzung des DGB einer neuen Runde im Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor geöffnet.
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20.06.2013
IG BAU
Schwar­zer Tag für ent­sand­te Ar­beit­neh­mer
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Bundesregierung auf, dem Vorschub von Sozialdumping aus Brüssel unverzüglich einen Riegel vorzuschieben. Nachdem der Beschäftigungsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) heute (für die Red. 20. Juni 2013) der massiven Beschneidung der Rechte entsandter Arbeiter zugestimmt hat, muss die deutsche Regierung die EU-Kommission stoppen.
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18.06.2013
Faire Mobilität
Stel­len­aus­schrei­bung: Be­ra­ter/in für Faire Mo­bi­li­tät in Ber­lin ge­sucht
Für das Projekt Faire Mobilität suchen wir ein/e Berater/in mit sehr guten deutschen und rumänischen oder bulgarischen Sprachkenntnissen für eine Teilzeitstelle (25 Stunden) in Berlin. Bewerbungsschluss ist der 3. Juli 2013.
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18.06.2013
ZDF, Frontal 21
Ge­schäf­te mit der Pfle­ge – Bil­lig­kräf­te aus Ost­eu­ro­pa
Bis zu 400.000 Pflegekräfte aus Osteuropa arbeiten derzeit in Deutschland, schätzen Experten. Viele von ihnen schwarz. Doch die deutschen Behörden schauen nicht so genau hin, weil sonst ein riesiges soziales Problem entstünde:
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18.06.2013
Junge Welt
Ar­bei­ter zwei­ter Klas­se
Entsandte Beschäftigte aus dem EU-Ausland sind in deutschen Unternehmen Sozial- und Lohndumping ausgesetzt
von Alexander Ulrich, Vivian Szelinsky
Sie arbeiten als Pflegehilfen in Privathaushalten, als Reinigungskräfte in Hotels, als LKW-Fahrer im Transportwesen oder als Arbeitskräfte in Fleischbetrieben. Sie kommen meistens aus Rumänien, Polen, Ungarn und Bulgarien. Schichten von tagsüber bis zu 15 Stunden mit zusätzlichen Nachtschichten, Abschottung in den Betrieben, um eine Kontaktaufnahme mit Gewerkschaftsvertretern zu verhindern, fehlende Anlaufstellen für Beschwerden und nicht zuletzt ewige, meist aussichtslose Kämpfe um den Erhalt eines Lohnes: Entsandte Beschäftigte werden zunehmend Opfer von Lohn- und Sozialdumping in deutschen Unternehmen.
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18.06.2013
Bayerischer Rundfunk
Fast al­le sind jetzt für den Min­dest­lohn
Signal gegen Lohndumping
von Klaus Boffo
Mit fünf Euro Brutto-Stundenlohn lässt sich kein Lebensunterhalt sichern. Die hohe Zahl der sogenannten Aufstocker, die auf ergänzende Hilfe vom Jobcenter angewiesen sind, hat die Politik alarmiert.
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17.06.2013
Diakonie
Ar­beits­aus­beu­tung in Eu­ro­pa – und wir schlie­ßen die Au­gen?
Großer Handlungsbedarf für Deutschland
Auf der internationalen Tagung, die das FIZ als Abschluss eines EU-Projektes von 7.- 9.6.13 in der Akademie Bad Boll durchführte, diskutierten 60 internationale Teilnehmer_innen über die Hintergründe von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung mitten unter uns.
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Wis­sen ist Schutz!
Was Sie wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten
Broschüre "Wissen ist Schutz"
DGB
"Wissen ist Schutz!" ist ein Leitfaden für Menschen aus Bulgarien, Rumänien und Spanien, die vorübergehend oder auf Dauer in Deutschland leben und arbeiten wollen. Er enthält Informationen, die helfen, in Deutschland eine legale Arbeit unter fairen Bedingungen zu finden.
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Ar­beit­neh­mer oder (Schein)­selbst­stän­di­ger?
Flyer Selbstständigkeit
Faire Mobilität
Der Faire Mobilität-Flyer richtet sich an in Deutschland arbeitende Menschen, die unsicher sind, ob Sie als Selbstständige oder als Arbeitnehmer tätig sind.
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Dei­ne Rech­te als Be­schäf­tig­ter in ei­nem Schlacht­hof
Faltblatt "Arbeit im Schlchthof"
DGB
Der Faire Mobilität-Flyer richtet sich an Beschäftigte der Fleischindustrie in Deutschland. Er klärt über Arbeitnehmerrechte auf: Höchstarbeitszeiten, Pausen, Überstunden, Unterkunft, Tarifverträge, Mindestlohn, Krankenversicherung, Arbeitssicherheit. Der Flyer ist in vier Sprachen vorrätig.
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Aus­ge­schlos­sen oder pri­vi­le­gier­t?
Zur aufenthalts- und sozialrechtlichen Situation von Unionsbürgern und ihren Familienangehörigen, 3. aktualisierte Auflage 2017
Titelblattausschnitt "Ausgecshlossen oder privilegiert?"
Der Paritätische Gesamtverband
Die Publikation des Paritätischen Gesamtverbandes stellt auf 56 Seiten Informationen zu den gesetzlichen Regelungen hinsichtlich Einreise und Aufenthalt von Unionsbürger/innen in Deutschland dar und geht ferner auf den Zugang von UnionsbürgerInnen zu existenzsichernden Leistungen ein.
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Ar­beits­zeit­ka­len­der – „Schrei­be dei­ne Ar­beits­zei­ten auf! Si­che­re dei­nen Lohn!“
Arbeitszeitkalender
Sanja Gjenero
Das Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung hat gemeinsam mit Beratungsstellen und dem DGB-Rechtsschutz einen Arbeitszeitkalender entwickelt.
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