Deutscher Gewerkschaftsbund

Drei-Minuten-Info

Projekt Faire Mobilität

Aufgabe  
Unterstützung von mobilen Arbeitnehmer/innen aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten bei der Durchsetzung von gerechten Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Mittel
Beratung von mobilen Beschäftigten in ihren Landessprachen. Erstellung und Verteilung von Informationen, Bildungs- und Schulungsmaterialien. Entwicklung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen und Tagungen.

Projektpartner
DGB-Bundesvorstand (Gesamtverantwortung), bfw – Unternehmen für Bildung, Europäischer Verein für Wanderarbeiterfragen/European Migrant Workers Union, Project Consult GmbH (PCG) und DGB Bildungswerk BUND, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Kooperationspartner
Arbeit und Leben (Berlin, Kiel, NRW, Schleswig-Holstein), Arbeiterwohlfahrt München, Betriebsseelsorge Stuttgart-Rottenburg, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Mannheim, DGB-Bezirke und Regionen, Einzelgewerkschaften des DGB

Standorte
Projektkoordination in Berlin, Beratungsstandorte in Berlin, Frankfurt a. M., Dortmund, Kiel, München, Stuttgart und Oldenburg

Finanzierung
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium für Wirtschaft, Bundesvorstand des DGB

Projektlaufzeit
August 2011 bis Dezember 2017

Das Projekt Faire Mobilität hilft, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen. Die politische Verantwortung für das Projekt liegt beim DGB-Bundesvorstand. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den DGB-Gewerkschaften.

Im Rahmen des Projekts
...werden Studien erstellt, in der die regelmäßig auftauchenden Probleme mittel- und osteuropäischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herausgearbeitet, deren Bedarfe an sozialrechtlicher und arbeitsrechtlicher Beratung untersucht und politische Handlungsempfehlungen entwickelt wurden.

...sind sieben Beratungsstellen aufgebaut worden, wo mobile Beschäftigte in ihren Landessprachen arbeitsrechtlich und sozialrechtlich informiert und unterstützt werden. Die Beratungsstellen kooperieren mit vergleichbaren Einrichtungen lokaler Träger und sind Teil eines bundesweit agierenden Netzwerks.

...werden Bildungsmaterialien entwickelt, die über die Situation von mobilen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sensibilisieren und aufklären. Mit den modularen Fortbildungspaketen werden Personal- und Betriebsräte geschult, die in der Regel die ersten Anlaufstellen in den Betrieben und Verwaltungen sind, wenn es um Löhne und Arbeitsbedingungen geht. Außerdem wird das Personal anderer gewerkschaftsnaher Beratungseinrichtungen geschult.

...werden zusätzliche Maßnahmen entwickelt und durchgeführt, die den transnationalen Dialog der Gewerkschaften unterstützen und vertiefen.

Video: Was wir wollen | Annelie Buntenbach über die Ziele des Projekts Faire Mobilität

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Video über Faire Mobilität, das DGB-Projekt

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Kontakt

Faire Mobilität 
DGB, Kapweg 4, 13405 Berlin
Ansprechpartner
Dominique John
E-Mail mobilitaet@dgb.de
Telefon (+49) 030 – 21 240 540

 

Aus technischen Gründen sind wir zur Zeit telefonisch leider nicht zu erreichen.

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